Der Initiator - Robert Rauh

Robert Rauh

Lehrer
Robert Rauh arbeitet seit 2001 als Lehrer für Geschichte, Politik und Deutsch in Berlin-Lichtnberg. Außerdem bildet er seit 2008 Referendar*innen für die Fächer Geschichte und Politik am Schulpraktischen Seminar Berlin-Mitte aus. Ende 2013 wurde er mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet als einziger Berliner Pädagoge in der Kategorie Schüler zeichnen Lehrer aus. Nominiert hatten ihn

Initiativen
Schüler*innen seines Leistungskurses Geschichte.
Die mediale Aufmerksamkeit als Preisträger des Lehrerpreises nutzte Rauh, um mit schulpolitischen Forderungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Mit seinen Initiativen möchte er einen Beitrag zur Bildungsdebatte leisten und längst überfällige Reformen im Schulwesen mit anstoßen.

Lehrerpreis

Beitrag und Interview mit Robert Rauh zum Lehrerpreis im ZDF-Morgenmagazin

Schule-Setzen-Sechs

Buch: Schule Setzen Sechs

Das Buch zur Initiative

„Wir können doch sowieso nichts ändern!“ Diesen Satz hat Robert Rauh, Lehrer in Berlin, schon allzu oft gehört. Dabei sind Spielräume für Veränderungen größer, als man denkt – oder bereit ist zuzugeben. Wie viel Gestaltungsraum Lehrer und Eltern haben, verdeutlicht Rauh in seinem Buch SCHULE SETZEN SECHS. Von Lehrern und Eltern, die trotzdem nicht verzweifeln anhand persönlicher Erfahrungen aus seinem Lehreralltag – vom Berufsanfänger bis zum Gewinner des Deutschen Lehrerpreises. Dabei beschreibt Rauh nicht nur, wie er seine Schüler motiviert und eine angstfreie und respektvolle Beziehungskultur zwischen Lehrenden und Lernenden fördert, sondern zeigt darüber hinaus auf, wie sich Eltern sinnvoll in den Schulalltag einbringen können. Er ist der Auffassung: „Wir dürfen die Schule nicht allein dem Staat überlassen. Mut und Eigeninitiative sind gefragt. Und wir Lehrer sollten mit gutem Beispiel vorangehen.“ Und er fordert von den Politikern, endlich die Ausstattung der Schulen zu verbessern und die Kleinstaaterei im Schulwesen zu überwinden. Sein Buch ist eine Liebeserklärung an den aufregendsten Beruf der Welt und zugleich ein engagiertes Plädoyer für eine neue Schulkultur.

Zur Leseprobe